Symposium
SCHRIFT.MACHT.WELTEN. Typografie und Macht
Am 4. und 5. Mai findet im Mainzer Gutenberg-Museum das Symposium
„SCHRIFT / MACHT / WELTEN. TYPOGRAFIE UND MACHT“ statt, das nach den politischen Dimensionen
von Typografie fragt.
Zwar konzentriert sich unsere Kommunikationskultur immer stärker auf Bilder. Dennoch haben moderne Kommunikationsmittel Schrift und Schriftlichkeit neu in den Fokus gerückt: Schrift ist Kommunikation und damit nach wie vor das Medium, mit dem Wissen und Gedanken kommuniziert werden. Doch kann die Wahl einer bestimmten Schrift politische und weltanschauliche Implikationen beinhalten? Können bestimmte Schriftsysteme und Logotypes als Manifestationen von Macht begriffen
werden? Welche Diskurse und Überlegungen stehen hinter bestimmten Schriften?
Und: Wie und warum kann sich konventionelle Typografie in eine subversive Geste verwandeln?
Namhafte Expertinnen und Experten aus Theorie und Praxis werden zu diesen und anderen Fragen kritisch Stellung beziehen und ihre Standpunkte verdeutlichen.
Es sprechen:
Ruedi Baur: „Civic Type“
Johannes Bergerhausen: „Minority Scripts, SMS & Macht“
Esther Cleven: „Beeke provoziert“
Johannes Henseler: „Schrift und Identität“
Elisabeth Lilla Hinrichs: „Die SS-Rune als konstruiertes Herrschaftszeichen“
Akira Kobayashi: „Making good fonts better“
Andreas Koop: „Die Macht der Schrift“
Stefan Meier: „Typografie des Hasses“
Albert-Jan Pool: „DIN 1451 – die Hausschrift Deutschlands?“
Dan Reynolds: „Die Marx-Engels-Gesamtausgabe von Albert Kapr“
Martin Scholz: „Typografische Anschläge – die Schreibmaschine als Tatmaschine“
Pierre Smolarski: „Crossing Codes“
Regula Stämpfli: „Wie politisch ist die Schrift?“
Andreas Uebele: „Visuelle Identität Deutscher Bundestag“
Mehr Info unter: www.schrift-macht-welten.de
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